KBV-Honorarbericht
Die KBV hat aktuell die Honorarberichte für alle vier Quartale des Jahres 2023 vorgelegt (siehe iww.de/s13044). Danach ist der Honorarumsatz der Fachgruppe der Dermatologen bundesweit bei einer um 3,4 Prozent höheren Fallzahl um immerhin 6,2 Prozent bzw. rund 57 Mio. Euro gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung des Fallwerts um 2,7 Prozent – von 45,33 Euro in 2022 auf 46,55 Euro in 2023.
Auszahlungsquote gesunken
Unterschiede zwischen KVen
In allen KVen ist der Honorarumsatz der Fachgruppe gegenüber 2022 gestiegen. Spitzenreiter ist Thüringen mit einem um 11,8 Prozent höheren Honorarumsatz, gefolgt von Baden-Württemberg (+ 8,3 Prozent). Eine unterdurchschnittliche Umsatzentwicklung ist in den KVen Bremen (+ 0,5 Prozent) und Saarland (+ 0,9 Prozent) zu verzeichnen. In 14 der 17 KVen ist die Gesamt-Fallzahl im Vergleich zu 2022 angestiegen, in der Spitze in Hamburg um 5,9 Prozent. In den KVen Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland sind die Fallzahlen um bis zu 3,9 Prozent zurückgegangen. Den höchsten durchschnittlichen Honorarumsatz erzielten – wie im Vorjahr – die Dermatologen in der KV Hamburg mit 82.412 Euro, gefolgt von Sachsen (78.076 Euro). Schlusslicht in der Umsatzstatistik ist – ebenfalls wie im Vorjahr – die KV Rheinland-Pfalz mit 57.808 Euro. Die Fallwerte schwanken zwischen 51,21 Euro in Bayern und 40,77 Euro in Berlin.